Das Archäologische Museum des Gebietes von Populonia
Si comunica che da giovedi 18 ottobre 2012 fino alla fine di marzo 2013 l’anfora di Baratti non sarà esposta al Museo archeologico del Territorio di Populonia in quanto farà parte della mostra dal titolo “Costantino 313 d.C.” allestita al Palazzo Reale di Milano dal 25 ottobre 2012 al 17 marzo 2013. www.mostracostantino.it
Das kulturell und funktionell an den Archäologichen Park von Baratti und Populonia angeschlossene Museum stellt den hauptsächlichen Ausstellungspunkt des Zusammenschlusses Parchi della Val di Cornia dar und erläutert, anhand von eindrucksvollen Nachbildungen der Landschaft, Aktivitäten und antiken Siedlungen, die Veränderungen hinsichtlich der Besiedlung des Vorgebirges von der Frühgeschichte über die etruskische Zeit bis zur Neuzeit.
Es befindet sich im Palazzo Nuovo, in der Altstadt von Piombino, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf Wunsch des Herrscherpaares Felice und Elisa Baciocchi, die Schwester Napoleons innerhalb der befestigten „Cittadella“ errichtet wurde, an dessen Planung Leonardo Da Vinci beteiligt war.
Das reichhaltige archäoloigsche Erbe dieser Ausstellung konnte dank eines innovativen Abkommens zwischen dem Ministerium für Kulturgüter und Kulturbetrieb (Archäologische Oberaufsicht für die Toskana), Parchi Val di Cornia Spa und der Gemeinde von Piombino auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften für die Zusammenarbeit zwischen Staat, Region, örtlichen Behörden und Kulturbetrieben in das Museum verlegt werden.
Das 1800m² große Museum auf drei Etagen beherbergt mehr als zweitausend Stücke, von frühgeschichtlichen Stücken, Funden aus den Ausgrabungen der etruskischen Nekropolen von Populonia und ihrem Gebiet bis hin zur römischen Zeit. Darunter die berühmte Anfora d’argento (foto oben), die 1968 im Meer zwischen Baratti und San Vincenzo gefunden wurde, ein wertvoll gefertigtes Stück von großem Sachwert und künstlerischem Wert sowie das wertvolle Mosaico dei Pesci aus römischer Zeit.
Das von der Abteilung Archäologie der Universität von Siena wissenschaftlich dargestellte Projekt hat großen Wert auf die Didaktik und die Kommunikation des wissenschaftlichen Aspektes gelegt. Leitmotiv des Lehrwegs ist die historische Beziehung zwischen Mensch, Territorium und Ressourcen, wobei dem Thema der antiken und aktuellen Metallherstellung besondere Bedeutung zukommt.

